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LAGeSo



14. October 2017 –29 . October 2017 | Kurt-Kurt | Berlin - DE

LAGeSo //
sans papiers - Das Leben ist eine Reise

Flucht und Reise, Heimat und Fremde – Schlagworte, 
die die aktuelle Arbeit von Michael Stoll beschreiben. 
Die Bewegung des Flüchtens entsteht aus Not und 
existenzieller Sorge. Die Heimat wird zum unmöglichen 
Sehnsuchtsort. Das Fremde wird gleichermassen belegt 
mit der Angst des Fremd-Seins sowie Hoffnung auf eine 
sichere Zukunft, ein besseres Leben, eine neue Heimat?

Text: Leonie Lydorf //


 
OPENING FRIDAY, 13th OCTOBER 2017











WELCOME
23. Juni 2017 – 25. Juni 2017 | Kunstfestival 48h Neukölln | Berlin - DE

WELCOME illustrates the contrast between emotional stories of migration
and the bureaucratic hurdles of the Berlin initial reception facility LAGESO. 


Michael Stoll's work focuses on the frustation to build a bridge between
these two opposites. On the one hand a detail-focused, highly bureaucratic
administration, where digits used to represent human fate. Now being con-
fronted with life stories, not being able to fill the form like it's supposed to.
Human fates which ask for empathy and human gestures instead.


Text: Leonie Lydorf // Translation: Lissy Langer


 
OPENING FRIDAY, 23th JUNE 2017 // 19:00
reSpace - Wissmannstrasse 20 - 12049 Berlin 




































 





www.48-stunden-neukoelln.de













FLUCHTEN
18. Februar 2017 – 2. April 2017 | Einzelausstellung Kunsthalle Vebikus
| Schaffhausen - CH 




  Bild: Schaffhauser AZ 16.02.2017






































Bild: Schaffhauser Nachrichten 21.02.2016








Die Arbeiten von Michael Stoll sind nicht isoliert zu betrachten sondern zeigen
eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Gesamtwerks. In dieser Ausstellung
kontrastiert er verschiedene Arbeiten, die sich mit dem Thema der Fremde befassen.
So spürt Michael Stoll in der Serie ‚blinder Fleck’ einem Makel des Reisens nach:

Den Reisenden zieht es in die Ferne, um das unverfälschte Andere zu entdecken.
Doch wie der Reisende in der Sonne seinen Schatten wirft, verändert er die Fremde 

in dem Augenblick seiner Anwesenheit. Das ‚Authentische’ erlischt in dem Moment
seines Erscheinens. Die Neuen Arbeiten hingegen erzeugen eine harte Dissonanz
zu unseren Assoziationen zum Begriff des Reisens: Michael Stoll verfolgt den Weg
von Geflüchteten. Was wird aus der Reise, wenn der Weg in die Fremde die Suche
nach einer neuen Heimat ist? Nach Stationen in Biel, Bern, New York und Zürich lebt
und arbeitet Michael Stoll (*1983 in Schaffhausen) nun in Berlin.






VERNISSAGE FREITAG. 18. FEBRUAR 2017 19:00 UHR
Donnerstagsführung: Donnerstag, 9. März um 18:30 Uhr (Die Künstler sind nicht anwesend)
Künstlergespräch: Sonntag, 2. April um 14 Uhr
Parallelausstellung: Sonja Kuprat


Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Mehr Informationen finden Sie unter:
www.vebikus.ch
www.sonjakuprat.de
FLUCHTEN


















LOST IN A GRIDSTREAM
01. Dezember 2016 – Januar 2017 | Gruppenausstellung Galerie Gabrijel Berlin
























Alexandra Meyer, Daniel Karrer, Michael Stoll
VERNISSAGE DO. 01.  DEZEMBER 17.00 – 21:00  


www.alexandrameyer.ch
www.herrmanngermann.com/artists/danielkarrer





KUNSTLICHT 16
Gruppenausstellung | 23. September25. September 2016 | Flyer: Kunstlichtfestival


  
















Kunstlicht - Das Kunstfestival im Gärtnerhof Velten präsentiert 
zum siebten Mal das Kunstfestival zur internationalen zeitgenössischen 
Kunst. In diesem Jahr sind 12 Künstler zum Thema UTOPIA eingeladen:

Lidia Beleninova, Martin Börner, Sabine Burmeister, David Gessert, 

Christiane John, John Maibohm, Annette Polzer, Kirstin Rabe, 
Cornelis Voogdt, Ralf Schlesener, Michael Stoll, Annette Eckl














TEMPOGARAGE II
Gruppenausstellung | 29. Juli – 14. August 2016 |  ZWISCHENRAUM-CH 


In der ehemaligen Tempogarage am Rhein nutzen 17 junge Kunstschaffende 
der Region die Räume, um ihre aktuellen Kunstwerke zu präsentieren. Jeder 
Winkel des Gebäudes wird belegt sein, von Malerei, Video- und Rauminstallation 
über Fotografie und Schmuck, bis hin zu Urbanart reicht das Spektrum. 
Die Eröffnung findet am 29. Juli ab 18 Uhr statt.
 
KünstlerInnen
Angelika Dreher, Anna Peterer, Annina Knauer, Gabriela Scherrer, 

Nadja Kirschgarten, Hannah Grüninger, Fabienne Spiller, 
Ana Baumgart und Ina Schoof, Lea Wäckerlin, Tina Ragetli, 
Linus Mauermann, Philip Böni, Emanuel Künzle, Marc Hirt, 
Patrick Werner, Michael Stoll, David Heil

Fischerhäuserstrasse 61, 8200 Schaffhausen

www.zwischenraum-sh.ch
www.facebook.com/tempogaragekultur


Flyer: Sven Lindhorst, lindhorst-emme.de













DURCHAUS ÜBERDURCHSCHNITTLICH
Gruppenausstellung | 24. – 26. Juni 2016 | Kunstfestival 48 Stunden Neukölln | Flyer: Sven Lindhorst

Benno Blome, Christian Gode, Christel Mudrak, Christoph Dinges, Felix Luczak, Franz Reimer, Il Jin Choi, 
Magnus Sönning, Melanie Dorfer, Michael Stoll, Robert Brandes, Sophie Innmann, Thomas Prochnow und Umut Yasat

Die Ausstellung findet im Rahmen des Kunstfestivals 48 Stunden Neukölln 

auf der Parkebene 5 beim Klunkerkranich in Berlin Neukölln statt. 

 


 






 
























DER BLINDE FLECK - MICHAEL STOLL
Soloausstellung | April  2016 | Michael Stoll in der Galerie 9a in Bern | Flyer: Rodja Galli



 




























Michael Stolls Ausstellungen nehmen den Besuchenden mit auf eine Reise. Seine Bilder erzählen dabei nicht
nur Geschichten, sie sind immer auch Reflexion und Konzeption. Diesmal zeigt er Arbeiten, die auf einer langen
Weltreise entstanden sind: vor den Momentaufnahmen aus fernen Kulturräumen schweben fein gelaserte
Metallarbeiten, die gleichzeitig Tiefe und Distanz schaffen. Sehen wir die Schatten der Erwartungen des
Reisenden oder die Spuren, die er in seiner Umgebung unweigerlich hinterlässt - die blinden Flecken?












DER BLINDE FLECK - MICHAEL STOLL
Soloausstellung | März  2016 | Michael Stoll im Raum für drastische Maßnahmen | Bild:  Michael Stoll










 





















Den Reisenden zieht es in die Ferne, um das unverfälschte Andere zu entdecken. Doch wie der Reisende in der
Sonne seinen Schatten wirft, verändert er die Fremde in dem Augenblick seiner Anwesenheit. Das Authentische
erlischt in dem Moment seines Erscheinens. Mit diesem Makel des Reisens befasst sich Michael Stoll in der Aus-
stellung der blinde Fleck.

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von Leonie Lydorf, 2016

Die Ausstellung besteht aus drei räumlichen Einheiten. Im Hauptraum zeigt der Künstler verschiedene Arbeiten,
die aus den Eindrücken seiner Weltreise entstanden. Grossformatige, aus Holz gefrässte Bilder der Serie Hand-
werk treffen auf mit Farbstift und Acryl, zum Teil kindlich-intuitiv, zum teil detailliert-präzise eingefangene Moment-
aufnahmen ferner Kulturräume. Als blinde Flecken, als das, was dem Reisenden immer verborgen bleiben wird,
schweben Metallarbeiten vor den Bildern. Sie verdecken einen Teil des Sujets und nehmen so Raum ein, sie wer-
fen den Schatten der Erwartungen des Reisenden, der Spuren in seiner Umgebung hinterlässt. Zusätzlich erzeu-
gen Strukturobjekte eine Dreidimensionalität, die es dem Betrachter ermöglichen, einen neuen ‚kulturellen Raum’
zu betreten.

Der zweite Raum zeigt Arbeiten der gleichen Serien, ist für den Betrachter aber nicht physisch begehbar. Michael
Stoll spielt hier mit der Rolle des Reisenden als Voyeur. Über eine Videoinstallation kann der Betrachter Ausschnitte
des Raums ‚beäugen’ ohne ihm wirklich nahe zu kommen. Wieder bleiben dem Betrachter bestimmte Aspekte
verborgen, während die sichtbaren Ausschnitte der Perspektive der Linse unterworfen sind.
 

Durch den dritten Raum wird das Thema der Grenze aufgeworfen. Obwohl der Raum durch eine Tür mit dem Hauptr-
aum verbunden ist, bleibt diese für den Betrachter – wie so häufig für den Reisenden – verschlossen. Nur über einen
Umweg eröffnet sich dem Betrachter ein neuer (Kultur-)Raum. Durch die Hängung jenseits von Serien und Chronolo-
gien erzeugt Michael Stoll eine Interaktion zwischen den einzelnen Werken, welche die Komplexität kultureller Räume
nachempfindet.



Raum für drastische Maßnahmen
Oderstrasse 34 | 10247 Berlin
www.rpunkt.org









TEMPOGARAGE I
Gruppenausstellung | 23. August – 30. August 2014 | ZWISCHENRAUM-CH




 


«Kultur muss nicht immer chic und in sauberen Räumen sein»

Acht junge Künstler arbeiteten in den vergangenen drei Monaten im Haus der alten
Rheingarage am Projekt «Tempogarage». Nächste Woche stellen sie ihre Werke aus.

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von Alena Bareiss, Schaffhauser Nachritchten 22.08.14
 

Sie spielen. Die Initianten der «Tempogarage» spielen mit der Natur, der Technik,
der Kunst, mit ihrer Kreativität und vor allem mit Geschichten. Acht junge Leute 

werkten im leer stehenden Haus mit der Nummer 61 an der Fischerhäuserstrasse.
Sie brachten das Haus auf Vordermann respektive in einen Zustand, der künstlerische 

Ausstellungen zulässt. Die Kunstschaffenden waren dabei stets darauf bedacht, 
die Räume in ihrem alten Gewand zu belassen und mit den Gegebenheiten zu 
arbeiten. So kommt es vor, dass sich der Besucher in der «Tempobar» gedanklich 
in der alten Rheingarage befindet. Diese lädt nach oder vor einem Rundgang durch 
die Ausstellung ein, sich bei einem Bier gemütlich hinzusetzen und seinen kreativen
Gedanken zu frönen. 


Kommende Woche, vom 23. bis zum 30. August, zeigt sich die ehemalige Rheingarage
verwandelt in eine lebendige Ausstellung. Eine bunte Mischung aus Schmuck, Malerei, 
Skulpturen und Installationen ist für neugierige Besucheraugen bereit. Dabei sind sie 
unkonventionell, nicht in Szene gesetzt, sondern verschmelzen mit der Geschichte 
des Hauses, das jahrelang leer gestanden hat. Mit dabei im Team sind Anina Knauer, 
Iela Scherrer, Patrick Werner, Michael Stoll, Oliver Vogelsanger, Robin Klein, Fabienne 
Spiller und Rahel Wenger. Dass allesamt in Schaffhausen verwurzelt sind, zeigt, dass 
die Stadt reich an Künstlertalenten ist. Mit ihrem Projekt zeigen sie die Attraktivität der 
lokalen Künstlerszene. Mit der Zwischennutzung wird Platz für Kreativität geschaffen. So 
werden die Besucher in einem Raum auch aufgefordert, den Pinsel selbst in die Hand zu 
nehmen und aktiv zu sein. Michael Stoll erarbeitete zusammen mit Patrick Werner das 
Projekt und war dabei stets von der Motivation angetrieben, Kulturräume zu schaffen, die 
vom Museumsstandard abweichen. «Kultur muss nicht immer chic, in Frack und Anzug 
und sauberen Räumen sein», erklärt Stoll. Verspielt nahm das achtköpfige Team das 
Projekt in Angriff, bepflanzte Toiletten, liess Wurzeln an der Decke wachsen, vereinte 
Technik mit verfaultem Holz, vermischte Neues mit Altem, probierte und steckte Energie 
und Mut in sein Projekt. Die «Tempo(rär)garage » steht damit bereit für ihren letzten 
Neuanfang.